"Erfrischend anders!"
Erfrischend. Überraschend. Besonders.
...so kommentierten Besucher und Künstler gleichermaßen auch den Abschlussabend unseres neuen Kulturfestivals, der mit kurzem, gut gelauntem Rückblick der beiden Veranstalter eröffnet wurde.
Am Samstag konnte der fulminante Bert Boll am Piano mit sprudelnder Lyrik von Ulrich Roski und Georg Kreisler von der ersten Strophe an begeistern. Der Stuttgarter Pianist traf zusammen mit seinen augenzwinkernden Überleitungen und fast vergessenen Satire-Klassikern, wie „Der kleine Mann im Ohr“, „Des Pudels Kern“ oder „Zwei alte Tanten tanzen Tango“ genau den richtigen Ton. Köstlich amüsiert gab sich das Auditorium mit Genuss der "Roski-Kabarett-Show" hin.

Als Pianist u.a. bei Bigger Bang spielt Bert Boll seine rhythmisch- harmonisierende Rolle virtuos aus, aber man sollte sich dieses wortgewaltige und humoristische Soloprogramm auch unbedingt gönnen: glänzend vorgetragen und erfrischend.
Dieses Repertoire hat der Barde erst wieder frisch aufpoliert und wir konnten sozusagen die Wiederentdeckung präsentieren. Wir danken und wünschen dem Künstler, dass dieses Programm wieder oft angefragt und gewürdigt wird – ZUsammenKUNFT würde das gerne wiederholen!
Dem, einem Samstagabend angemessen zahlreichen Publikum wurde in der Programmpause von A. MO Schlosser mit Hinweis auf die gemeinnützige Schirmherrschaft und natürlich auf die Werke, die während des Festivals mit dem und vom Publikum geschaffen worden waren, die aktive Teilnahme an der späteren Versteigerung derselben schmackhaft gemacht.
Dann wurde das Motiv des gefolgten Kurzfilm:"Shadows Of Silence" zunächst in einem Interview von Dietmar Fraßmann mit Regisseur Pradeepan Raveendran und Hauptdarsteller Krishna Subramania auf der Bühne vorgestellt. Hintergrund der Bildsprache dieses Werkes ist das Leben im Exil, (oder) wenn sich aus Hoffnungs- und Hilflosigkeit Depression und Tagträume Bahn brechen. Der Sri Lanker lebt selbst im Exil in Paris. Er überzeugt mit einfühlsamer Bildfolge und fesselndem Schnitt, der tragisch anreißt und dabei nie (plakativ) enthüllt; noch gesteigert durch den Verzicht auf gesprochenes Wort im eindrücklichen Soundtrack. Als Zuschauer kann man den beklemmenden Eindruck gewinnen, binnen weniger Minuten emotional das Psychogramm der Hauptrolle lesen, ja fast spüren zu können. Dieser Kurzfilm, letztes Jahr in Cannes nominiert, geht unter die Haut!

Nach Kabarett war dieses Wechselbad der Gefühle für das aufgeschlossene und wertschätzende Publikum durchaus überraschend: was war das, ist das Leben im Exil tendenziell so zerstörerisch? Das Gespräch mit den Machern des Werkes, zunächst im Anschluss auf der Bühne und auch in der etwas längeren folgenden Pause, war dann ganz selbstverständlich. Ohne Berührungsängste oder Show-Barrieren konnten sich hier wieder die Ebenen Zuschauer und Macher kommunikativ vermischen.
Bevor dann der Künstler Friedrich Zirm die Exzerpte seines interaktiven Happenings "Kautschuk Art" (sponsored by Beate Uhse) für die gemeinnützige Auktion signierte, nutzten Dietmar A. Fraßmann und Andreas MO Schlosser noch Gelegenheit, allen Mitwirkenden zu danken:
natürlich allen Künstlern, sowie Christoph Sonntag für die Schirmherrschaft mit seiner Stiftung, Oskar Aysel`s Club Mono für die reizvolle Location, Rocco La Trattoria für das genial-leckere Künstler-Catering, den Sponsoren und Partnern, den fleißigen freiwilligen Helfern, ohne die all die Vorbereitungen und Umbauten für die verschiedenen Darbietungen nicht machbar gewesen wären und nicht zuletzt allen Gästen, die sie für dieses Programm interessieren und begeistern durften.
Schlussakt des Abends und des Festivals war die Live-Auktion zugunsten der „Christoph Sonntag Stiphtung“. Unter den wohlwollenden Augen von Frau Höß, die unseren Schirmherrn vertrat, eröffnete Andreas MO Schlosser das Parkett.
Versteigert wurden die Gemälde, die während des gesamten Festivals von Besuchern geschaffen wurden und einige Ausschnitte von Friedrich Zirms „Kautschuk Art“.
Gemeinsam mit Frau Höß von der „Christoph Sonntag Stiphtung“ konnten wir uns über rege Beteiligung und somit über einen Spendenbeitrag von
€ 600 freuen!

Nach der symbolischen Übergabe des Spendenschecks war das Kulturfestival beendet und die Gäste waren eingeladen, noch weiter mit dem Club mono bei live abgemischtem Electro Swing den Abend ausklingen zu lassen.
Wir bedanken uns bei allen, die mitgemacht, mitgeholfen haben.
Und bei unseren Gästen, auch für die bestärkende Resonanz – das war besonders und das machen wir wieder!











Es wurde ein Riesenspaß! Mit staunenden Augen verfolgte das Publikum
Das Leben - eine kleine Geschichte am Rande: Otto Dinkelacker selbst ist ein Mensch, der gerne einfach mal lächelt. Neben der Assistenz bei Friedrich Zirm ist der studierte Geologe als Reiseleiter in Nepal tätig und betätigt sich als Hochseilartist unter anderem auch mit einem Motorrad. Sicher sind das wieder nur die Ah- und Oh-Argumente, einen Menschen zu charakterisieren. Einfacher ist, zu sagen, dass sich bei einer Zusammenkunft Menschen kennenlernen lassen, die einem Freude am Leben in allen Facetten schenken!
Dank der Rolling-Stones-Coverband "



Das half uns, programmgemäß mit den 

